Kurzbiografie

Studium der Volkswirtschaft (Staatsexamen 1962); 1963-1971 Redakteur der Wissenschaftlichen Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig; 1968-1971 externes Teilstudium der Psychologie; 1972 bis 1985 Tätigkeiten im DDR-Verlagswesen; ab 1973 Studien zur Sexualität sowie Weiterbildung in Psychotherapie und von 1986 bis 1990 nebenberuflich tätig als Sexualberater für schwule Männer in der Ehe-, Familien- und Sexualberatungsstelle Berlin-Friedrichshain/Mitte.

1986 bis 1989 wissenschaftlicher Aspirant am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Leipzig; 1989 Mitbegründer der DDR-Aids-Hilfe und bis Ende 1990 deren Geschäftsführer; 1990 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Sexualforschung (Leipzig); 1991 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Charité Berlin und von 2000 bis 2003 am Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen; im Jahr 2006 tätig als Gastwissenschaftler am Institut für Sexualwissenschaft der Universität Frankfurt am Main.

Seit 1988 Mitglied im Beirat der „Zeitschrift für Sexualforschung“ sowie im Editorial board des „Journal of Homosexuality“; Initiator des (1992 gescheiterten) Projekts „Gründung eines Instituts für Geschlechter- und Sexualforschung“ an der Humboldt-Universität Berlin.

Gegenwärtig tätig als assoziierter Mitarbeiter der Forschungsstelle Geschichte der Sexualwissenschaft bei der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft Berlin.

 

 

 

Arbeitsschwerpunkte

Theoriebildung zur Sexualität und ihre Auswirkungen auf soziale Urteilsbildungen zum sexuellen Verhalten

Geschichte der Sexualforschung in Deutschland

Medizin, Homosexualität und Nationalsozialismus

Totalitarismus und Sexualdisziplinierung